Noch nie war der Gas-Wechsel so einach

Gas vom Handy-Discounter

Der Handy-Discounter blau.de mischt, nach vier Jahren auf dem Mobilfunkmarkt, ab sofort auch auf dem deutschen Energiemarkt mit. Der Geschäftsführer und Gründer Martin Ostermayer sagt man habe sich nach Märkten umgesehen deren Gesetzmäßigkeiten denen des Mobilfunkmarktes ähnelten. So sei man auf die Energieversorgungsbranche gestoßen, die, laut Ostermayers Aussage, heute dort ist, wo der Mobilfunkmarkt vor 5 Jahren steckte.

“Es ist ein starrer Markt mit wenigen Anbietern, und der Kunde hat das latente Gefühl, dass er zu viel zahlt“ sagt Martin Ostermayer. Dort will blau.de ansetzen und die Philosophie der Mobilfunktarife auf den Gas- und Strommarkt übertragen. Wie bereits bei den Mobilfunkverträgen des Anbieters, soll es bei den Energietarifen keine Vertragslaufzeiten, versteckten Kosten, Paketpreise oder einen Mindestverbrauch geben.

Als Vorbild nimmt sich der Discounter die RWE-Tochterfirma eprimo, von der er auch seinen Strom un d sein Gas bezieht. Denn blau.de wird den Strom lediglich vermarkten und nicht selber erzeugen. So muss der Anbieter weder eigene Energienetze aufbauen, noch Kraftwerke betreiben. So machte es der Anbieter bereits bei den Mobilfunkverträgen. Auch dort wurde kein eigenes Netzt aufgezogen sonders das Netz des Partners E-Plus genutzt. Der Ökostrom für die Tarife von blau.de stammt aus Wasserkraftwerken aus Österreich.

Wieviele Kunden diese Angebote erreichen werden, kann Ostermayer noch nicht sagen. Die Zielvorstellungen sind jedoch ambitioniert. Auf dem Mobilfunkmarkt halten Discounter insgesamt rund 17 Prozent des Marktes. Das hält Ostermayer auch auf dem Energiesektor für realistisch.

Die Energiesparte des Unternehmens wird überigens „blux.de“ heissen. Als blauen Strom wird man die Produkte jedoch nicht verkaufen dürfen, denn der Stromanbieter Yellow hat sich die Markenrechte an der gesamten Farbpalette gesichert.

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