Minikraftwerke nicht für Einfamilienhäuser
Die Miniaturkraftwerke von Volkswagen und Lichtblick sind nicht für den Einsatz in Einfamilienhäusern bestimmt. Dafür seien sie deutlich zu leistungsstark, so Wolfgang Suttor vom Bund der Energieverbraucher in Unkel bei Bonn. Die Anlagen machen angeblich erst Sinn, wenn sie rund zehn Haushalte versorgen. Dies wird von Ralph Kampwirth, Sprecher von Lichttblick, bestätigt. Die Anlagen würden nur an Kunden ausgeliefert deren Mindestverbrauch an Gas 45.000 Kilowattstunden jährlich beträgt.
Die Kraftanlagen von Volkswagen bestitzen eine Leistung von 20 Kilowatt bei der Stromerzeugung und 34 Kilowatt bei der Hitzeentwicklung. Damit sind sie um ein Vielfachen stärker als die üblichen Blockheizkraftwerke die in Einfamilienhäusern eingestzt werden. Diese haben meistens eine Leistung von gerade einmal einem bis drei Kilowatt. Am besten eignen sich die Minikraftwerke, um größere Einrichtungen zu beheizen, wie zum Beispiel Schwimmbäder oder Kindertagesstätten. Auch denkbar ist der Einsatz bei Mietshäusern, bei denen mehrere Parteien an das System angeschlossen sind.
Weiter betont Suttor aber, dass die Anlagen gerade für Verbraucher sehr interessant sind, da die Rahmenbedingungen so unkompliziert ausfallen. Die Instandhaltung der gewöhnlilchen Blockheizanlagen sei, im Gegensatz dazu, mit einem „fürchterlichen Aufwand“ verbunden. Die Anlagen von Lichtblick werden für 5.000 Euro fachmännisch eingebaut. Für weitere 20 euro Monatsgebühr übernimmt der Energiedienstleister alle anfallenden Reparatur- sowie Wartungskosten.
Posted: September 14th, 2009 under Allgemein.
Comments: none
Write a comment